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Meine Dynax 9Ingrids Fotowelt
 

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Klein Ingrid mit Papis Kamera      Ein freundliches Hallo an die Besucher meiner Fotowelt. Auf dieser Seite erzähle ich ich ein wenig über mich und meine Fotoausrüstungen der letzten Jahre.
 
Wie alles begann
 
     Ich fotografiere schon sehr lange. Den Beweis seht ihr auf dem linken Bild: Hier wird bereits mit der Lederhülle von Papas alter Agfa Spiegelreflex-Kamera gespielt. Mit einer Pocketkamera habe ich dann etwas später selbst mit dem Belichten der ersten Mini-Negative angefangen. Diese Filme habe ich noch im Archiv, damals wurden im Kölner Zoo Tiere fotografiert und genau das tue ich heute immer noch gern.
     Oft wurde ich per Mail gefragt, ob ich beruflich etwas mit Fotografie oder Webdesign zu tun habe. Beides muss ich verneinen, es ist alles nur ein reines Hobby. Beruflich arbeite ich hauptsächlich mit M$-Excel und SAP und erstelle Statistiken für einem Verlag.
     Meine drei wichtigsten Hobbys kann ich hier im Internet prima miteinander verbinden: Reisen, Fotografieren und Computer.
     Zuerst war "Ingrids Welt" eine reine Reiseseite, die "Fotowelt" entstand aus dem Wunsch heraus, einen kleinen Teil meiner Lieblingsbilder in einer virtuellen Ausstellung einem breiten Publikum zu präsentieren.
     Oft kommt auch die Frage: Mit welcher Kamera ist das fotografiert? Eigentlich ist es ja egal. Das Endprodukt ist das Bild und das kann gut oder schlecht sein, im Idealfall unabhängig von der verwendeten Kamera oder gar der Marke. Aber im Lauf der Zeit stellt man Unterschiede fest, inwieweit eine Kamera das Fotografieren mühsam oder einfach macht, und in wieweit und wie einfach verschiedene Aufnahmeparameter nach meinen Wünschen einzustellen sind, wenn die Automatik versagt. Diese Entwicklung ist für jeden Menschen anders, insofern muß sich jeder die für sich richtige Kamera erarbeiten.
 
     Die analoge Ausrüstung habe ich schweren Herzens 2006 verkauft, hier noch mal in Memorandum meine Kameras, mit der sehr viele Bilder dieser Webseite entstanden sind. Viele der hier ausgestellten Bilder sind gescannt vom Dia und somit qualitativ natürlich schlechter für das Web als die neueren, die mit digitalen Kameras aufgenaommen wurden.
 
Altes Equipment
 
     Meine Entwicklung begann in Jugendtagen nach der Pocket mit einer Kleinbildkamera von Porst, die leider nicht mehr in meinem Besitz ist. Da war in der Suchermitte ein gelber Punkt, mit dessen Hilfe man scharfstellten musste. Alle Bilder auf den Israel-Seiten sind damit entstanden.
     Die erste Spiegelreflexkamera kaufte ich mir dann endlich 1988: Eine Minolta Dynax 7000i mit einigen Chipkarten und zwei günstigen Sigma-Objektiven, ein 28-70er und ein 70-200er. Die optischen Eigenschaften waren allerdings nicht sehr berauschend.
     Mit diesem Body habe ich 12 Jahre lang Dias fotografiert, viele Bilder auf den Reiseseiten und auch einige hier in den Galerien sind damit entstanden. Trotz vieler Urlaube in den Tropen, fotografieren am Strand und in hoher Luftfeuchtigkeit funktioniert die Kamera noch einwandfrei, nachdem Michael einmal Spiegel und Mattscheibe gereinigt hat. Ohne jemals eine Reparaturwerkstatt von innen gesehen zu haben waren die Timing-Werte von dem Messgerät auf der Fotobörse ohne Makel.
 
     Jahrelang war ich mit meiner 7000i zufrieden, manuelle Veränderungen waren an dieser Kamera aber eher eine lästige Fummelei, über FUNC- und MOD-Tasten und Display zu bedienen. Das störte mich im Laufe der Zeit immer mehr.
     Dann sah ich sie Anfang 2000 im Schaufenster: Die neue Minolta Dynax 9, die alles hatte, was ich vermisste. Liebe auf den ersten Griff sozusagen, denn sie lag sehr gut in der Hand und an das Gewicht des stabilen, tropenfesten Metallgehäuses habe ich mich schnell gewöhnt.
     Kaufentscheidend war vor allem die optimale Benutzerführung, alles leicht und schnell durch äussere Knöpfe zu bedienen. Tropenfest und robust ist die 9, auf Reisen ein nicht zu unterschätzender Vorteil.
     Natürlich kamen im Laufe der Zeit auch neue Objektive hinzu. Da ich gerne mit langen Brennweiten fotografiere war das Sigma APO mit 135-400 mm meine erste Wahl. Ich war mit diesem Objektiv sehr zufrieden, fast alle Bilder in der Galerie Vögel sind damit entstanden. Auch mit einem Sigma 1.4 Telekonverter gab es noch akzeptable Ergebnisse.
     Zweites Standardobjektiv war ein Minolta 24-85er, es wird vor allem für Landschaftsaufnahmen genutzt. Ich weiss schon, dass Festbrennweiten eine bessere Optik haben. Ein Minolta 50/1,7 hatte ich auch, nutzte es aber eher selten. 2002 kaufte ich dann noch ein Minolta 20/2,8 sowie den Systemblitz 5400.
     Mittlerweile wurden mit den analogen Kameras auch diese Objektive und der Blitz verkauft - glücklicherweise kurz vor dem Rückzug von Konika-Minolta aus dem Kamerageschäft.
 
Digitales
 
     Im Mai 2003 habe ich mich erstmals zu dem Kauf einer digitalen Kamera durchgerungen. Die Digi, die ich suchte, sollte eine Zweitkamera sein, klein genug für die Hosentasche, zufriedenstellend in der Qualität und mit einem Zoom ausgestattet.
     Entschieden haben wir uns damals nun für eine kleine und sehr kompakte Pentax Optio S, die für diese Bedürfnisse ausreicht. Dafür muss man eben Abstriche bei der Bildqualität hinnehmen, was aber bei Minibildern im Web nicht auffällt.
     Die ersten Bilder sind in der neuen Rubrik Der digitale Fotospaziergang zu sehen.
 
Im April 2004 war es dann soweit, eine neue Digitalkamera kam auf den Markt. Die Konica Minolta Dimage A2 überzeugte auf Anhieb. Kaufentscheidend war vor allem die optimale Benutzerführung dieser Kamera und natürlich die technischen Qualitäten.
     Schön ist die Kontrolle, die man noch vor Ort über die Ergebnisse hat und natürlich die reduzierten Folgekosten. Furchtbar ist die Bildkontrolle durch den Sucher oder über Display und von der Dynax 9 bin ich natürlich einen extrem schnellen Autofocus gewöhnt.
     Deshalb habe ich mir erst einmal dieses "Zwischending" in Digital gekauft. In 5 Urlauben habe ich es sehr genossen, mal ohne 6,5 Kilo Ausrüstung herumzuwandern. Wichtig war auch die gesparte Zeit nach dem Urlaub, die ich sonst vor dem Diascanner verbracht habe - noch dazu wo mein Acer ScanWit 2740S nach 3,5 Jahren hoher Beanspruchung seinen Geist aufgegeben hat und grüne Streifen im Bild scannt.
 
     Ende 2005 ist es ist dann endlich mal wieder passiert: Liebe auf den ersten Griff! Über die Jahre hinweg hatte ich den Spaß an analoger Fotografie und am Scannen der Dias verloren, aber für eine digitale Spiegelreflex konnte ich mich noch nicht recht erwärmen. Ich wartete auf eine vernünftige Minolta, war aber von der Dynax 7D auf der Photokina im Jahr 2004 eher enttäuscht - die 7D war für mich von der Dynax 9 Verwöhnte einfach viel zu langsam. Und wie sich herausstellen sollte würde es eine Dynax 9D wohl niemals geben...
     So verliebte ich mich Ende 2005 in die neue und wirklich schnelle Nikon D200, die vom Gefühl und Bedienkonzept der Dynax 9 schon sehr nahe kommt. Ein Jahr später nach Sichtung und Bewertung der aktuellen Konkurrenz auf der Photokina 2006 kaufte ich mir dann diese Kamera. Damit war natürlich ein kompletter, teurer Systemwechsel verbunden.
 
ObjektiveMeine Dynax 9
     Gekauft habe ich dann zur Nikon D200 neu ein Sigma 10-20er/4.5.6 (effektiv 15-30 mm) für den extremen Weitwinkel und das Nikon Kit-Objektiv 18-70/3.5-4.5 (effektiv 27-105 mm) für den Normalbereich, beide mit leisem und schnellen ASM-Fokus-Motor. Neuwertig ersteigert wurde das Sigma APO 135-400/4.5-5.6 (effektiv 202-600 mm) für den Telebereich, zwar noch mit Stangenantrieb, aber die neuere Generation hat eine schnellere Übersetzung für den Autofocus als mein altes Tele für die Minolta.
     Das Weitwinkel hat vom Bereich her kaum Konkurrenz, das Teleobjektiv kannte ich ja schon. Im Normalbereich fehlt mir noch etwas, vielleicht ersetze ich das irgendwann mal durch das 18-200 VR. Alternativ wäre ein Umstieg auf Objektive mit 1/2.8er Blende zu überlegen, wenn mir die vorhandenen von der Lichtstärke Probleme machen. Oder das Nikon 80-400 VR. Aber vom Budget her waren ein paar tausend Euro extra für bessere Objektive erstmal nicht drin.
     Auf jeden Fall ist der Fotorucksack schon mal über ein Kilo leichter als vorher, Telekonverter und 20mm Objektiv konnten entfallen.
 
Stativ
 
     Bleiben wir beim Thema: anfassen, als Optimum einstufen und kaufen.
     Ein wackeliges Cullmann Stativ aus Dünn-Alu lag bei mir meist im Schrank. Mit ruhiger Hand habe ich auch bei 400er Brennweite kaum Probleme scharfe Fotos zu machen. Mit einem Tamron Einbeinstativ kam ich überhaupt nicht klar, es hat mittlerweile auch über Ebay einen neuen Besitzer gefunden.
     3 Anforderungen an das zukünftige Dreibein fielen mir auf Anhieb ein: es muss leicht und trotzdem stabil sein, in den Koffer passen, und es muss gross genug sein, dass auch Michael mit seinen 1,93 m dahinter bequem und ohne Verrenkungen stehen kann. Zu den Menschen, die ihren Muskeltonus ausbilden, indem sie mindestens 6 Kg schwere Stative auf Wanderungen schleppen, wollte ich definitiv nicht gehören. Damit würde mir die Freude am Fotografieren mit Stativ schnell vergehen.
     Also kam nur ein Carbon-Stativ in Frage.
     Ab in den Laden, da standen 3 Stative aus Carbon zur Auswahl. Direkt in das Gitzo G 1227 Mountaineer MK II verliebt und gekauft. Die Schraubverschlüsse sind etwas gewöhnungsbedürftig, dafür bleibt nichts an hervorstehenden Klapphebeln hängen und die Mechanik ist sehr wartungsfreundlich. Hoch genug ist es auch und sehr standfest. Da wackelt nichts, zur Not kann man noch Gewicht an den Haken der Mittelstange hängen.
 
Zubehör
 
     Leider hört das Geldausgeben ja nicht beim Stativ auf, ein Stativkopf muss dann auch noch her. Noch vor wenigen Jahren war es für mich unvorstellbar, wie man solch eine Menge Geld dafür ausgeben kann, heute möchte ich das Equipment nicht mehr missen, auch für Video und Digital gut brauchbar.
     Entschieden habe ich mich für einen Kugelkopf. Nachdem ich mich schlau gemacht habe, was so alles auf dem Markt ist, nahm ich im Fotogeschäft erst einmal das Teil zur Probe aufs Stativ, das meinen Vorstellungen am nächsten kam: Den Arca Swiss B1 Monoball. Zusammen mit dem Stativ und meiner Kamera habe ich ihn dann ausprobiert und war hin und weg. Beim Preis musste ich erst einmal schlucken und probierte darufhin noch einige preiswertere Kugelköpfe aus, die mich aber alle nicht mehr überzeugten. Nein, mein Traumköpfchen hatte ich schon längst gefunden und diesen Kauf habe ich auch noch nicht bereut.
     Mit dem B1 ist ein sehr glattes, lineares Drehen möglich. Wenn die Spannkraft der Kugel auf Null eingestellt wird, ist der Kopf vollständig frei. Eine kurze Umdrehung und er sitzt so fest, dass nichts auch nur um einen Hauch verschoben wird. Bei passender Einstellung kann man einer Bewegung leicht folgen. Wenn man dann loslässt, bleibt die 2,5 kg schwere Kamera-Tele-Kombi einfach in dieser Position stehen. Eine elliptisch geformte Kugel sorgt bei stärkerer Neigung der Kamera für eine sich automatisch verstärkende Haltekraft.
     Es gibt auch benutzungsfreundlich nur einen einzigen grossen Regler, der die Haltekraft stufenlos bestimmt. Für diesen Regler kann man den Nullpunkt an die Kamera anpassen und die Skala dazu verschieben. Man muss nicht mit zwei Knöpfen herumfummeln. Wenn man die Spannkraft mit dem Regler erhöht, dann hat man auch nicht das Gefühl, als ob sich etwas in die Kugel gräbt, um sie zu stoppen. Es ist eher, als wenn alles innerhalb des Kopfes gleichmäßig um die Kugel herum enger wird. Klasse!
 
     Und hier eine Seite mit Bildern und einer Menge Infos zum B1 von David Paris. Dort ist die Version mit Kupplungsplatte abgebildet, ich habe mich für den Kopf ohne Kupplung entschieden, um da flexibel zu bleiben.
 
     Daher ist die Schnellspannplatte Mini-Connect von Novoflex auch das letzte Teil, das hier lobende Erwähnung finden soll. Damit ist die Kamera ohne Fummelei mit einem Klick bombenfest und auch schnell wieder zu lösen. Einhandbedienung ist problemlos möglich.
     Die Kupplungsstücke sind ca. Markstückgross und rund, sie stören angeschraubt überhaupt nicht. 3 Stück werden beim Profiset mitgeliefert. Eines ist jetzt immer unter der Kamera, eines an der Objektivschelle und das letzte an der Videokamera. Achtung, diese kleinen Dinger drehen sich auch mal locker, und irgendwann sind sie verloren. (eines auf Hawaii, eines in Australien) Ich habe sie jetzt immer mit etwas Sekundenkleber fixiert...
     Zusammen wiegt der ganze Spass 2,2 Kilo - ideal auf Reisen mitzuführen und es passt in den Koffer. Damit mache ich auch mal zur Not längere Wanderungen ohne lahme Arme zu bekommen.
 
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